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Der Amazonas des Nordens - die Peene

Das Peenetal ist das größte zusammenhängende Niedermoorgebiet Europas. Es ist das letzte noch unverbaute Flusstal Westeuropas und bietet eine einzigartige Naturlandschaft mit hoher Artenvielfalt.

 

Die Peene, auch Amazonas des Nordens genannt, entspringt etwa 16 km nordwestlich vom Kummerower See in etwa 28 m Höhe über dem Meeresspiegel.  Sie verlässt den Kummerower See nördlich und fließt danach in nordöstlicher Richtung vorbei an Demmin, Loitz bis Höhe Görmin. Anschließend fließt sie in südöstlicher Richtung über Jarmen nach Anklam. Etwa 10 km östlich von Anklam mündet die Peene nach 142,5 km in den Peenestrom. Dieser erreicht etwa 15 km nördlich vonWolgast die offene Ostsee.

Der Name Peene stammt aus dem Slawischen: Pěna und bedeutet „Schaum“, bzw. „der schaumige (Fluss)“. Entstanden während der letzten Eiszeit bildet die Peene eine urwüchsige und einmalige Flusslandschaft. Zwischen Kummerower See und Usedom windet sich der Fluss, an dem Biber, Seeadler und Eisvögel zu Hause sind, über insgesamt 90 km durch Niedermoore, Bruchwälder und Flussauen. Unterwegs erzählen Reste Slawischer Burgen, Wikingersiedlungen sowie Dorfkirchen und Klosterruinen von der wechselvollen Geschichte der Region.

An der Peene gibt es ca. alle 20 Kilometer Wasserwanderrastplätze, eventuell auch in kleineren Abständen:

  • Dahmen das Campingparadies Dahmen
  • Malch, beim Kanuverein
  • Neukalen im Hafen und einen weiteren an der Badestelle in Verchen-Aalbude
  • Trittelwitz
  • Demmin beim Segelclub und beim Kanuhaus
  • Pensin
  • Loitz
  • Sophienhof
  • Alt Plestlin
  • Stolpe
  • Menzlin
  • Anklam

 

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